MITMACHEN !

 

Was kann jede*r  tun?

 

Entgegen einer verbreiteten Ohnmacht und Resignation, gibt es doch sehr viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Jede*r kann auf ganz unterschiedliche -seine- Weise etwas Wirkungsvolles beitragen. Der Friedensnobelpreis 2018 an ICAN für das UN-Atomwaffenverbot hat das auf ganz hohem NIveau eindrucksvoll gezeigt.

 

-  Die ‚stille Solidarisierung‘ mit anderen friedensbewegten Menschen ist   ein wichtiger Schritt, den wir Aktiven alle auch einmal gegangen sind,   bevor wir uns irgendwo dazugestellt und später dazu gesellt haben. Für Viele war dies ein langer Weg ….

 

- Für Viele ist es auch eine Zeitfrage – der Alltag fordert uns. ES braucht aber nicht viel Zeit, eine Unterschrift unter eine Petition zu leisten oder eine Spende zu überweisen. Auch das ist ein wichtiger und wertvoller Beitrag.

 

- Es braucht auch nicht immer ein regelmäßiges Engagement: punktuell einzuspringen, mitzumachen bei einer Aktion ist auch schon viel und stärkt die Aktiven.

 

- Leserbriefe und Emails an PolitikerInnen sind ein wichtiges Mittel, um die Meinung der ‚schweigenden Mehrheit‘ nach außen zu tragen und Gegenpositionen ‚laut werden‘ zu lassen. Es tut aber auch gut, jemand einmal positiv zu bestätigen.

 

- eine ganz wichtige Form der Unterstützung sind natürlich kleine oder große Spenden, denn ohne Geld können wir nicht arbeiten.

=> mehr auf der Seite 'Finanzierung'.

 

- ABER auch der Umgang mit dem eigenen Geld(institut) ist extrem wichtig, im Grunde sogar eine der 'Schaltstellen': ohne Geld geht nämlich in der Rüstungsforschung und Produktion nichts und unsere Banken sind tief verstrickt in diese 'bombigen' Geschäfte. Und keine Erhöhung des Militärhaushaltes! (=> Friedenssteuer). Umgekehrt könnte die zivile Konfliktlösung mit mehr Mitteln eine ganz andere Wirkung erzielen.

 

- Toll ist natürlich ein aktives Mitarbeiten in einer der zahlreichen Organisationen, die es rund um den See gibt.

 

- Wichtig ist die Teilnahme an den ‚großen‘ Veranstaltungen wie dem Internationalen Bodensee-Friedensweg jeweils am Ostermontag – dadurch finden die dort angesprochenen Themen eine starke Resonanz in den Medien und der Öffentlichkeit. Dafür braucht es immer viele Helfer*innen.

 

-  aber bereits bei jedem Einkauf kann jede*r mit entscheiden, ob gerechter Handel und faire, nachhaltige Produkte verstärkt werden und auf diese Weise eine Hauptursache für Konflikte und Flucht beeinflusst werden kann.

 

Rund um den Bodensee gibt es um die 100 Initiativen und Organisationen, die sich in irgendeiner Weise für den Frieden engagieren – bestimmt auch eine in Ihrer Nähe (=> bodensee-friedensweg.org).

 

Die Auflistung ist im Aufbau und nicht vollständig. Es folgen die Webadressen zu den Nummern. Wenn Sie selbst als Organisation aufgenommen werden wollen, schreiben Sie uns.

 

 

MfP bedeutet Mayor for Peace - Bürgermeister für Frieden. Das sind Gemeinden, die sich der weltweiten Bewegung gegen Atomwaffen angeschlossen haben (weltweit ca. 7000, in D. ca. 540, in A. ca. 600 Mitglieder). Webseite: www.mayorsforpeace.de.

Am 'Flaggentag' 8.Juli hissen sie zum Gedenken an die Opfer und zur Mahnung die Mayor-for-Peace-Fahne am Rathaus.

Am 7.Juli 2017 wurde ein Atomwaffen-Verbotsvertrag von 122 Mitgliedsländern der UN verabschiedet. Er erklärt Atomwaffen für völkerrechtswidrig. Deutschland hat nicht an den Vertragsverhandlungen teilgenommen und bisher nicht unterzeichnet.

Wir mahnen an den Jahrestagen 8.Juli (1994 werden Atomwaffen vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag für völkerrechtswidrig erklärt), 6. August  (1.Atombomben-abwurf auf Hiroshima) und 9. August (2.Atombombenabwurf auf Nagasaki) die Unterzeichnung an.